ce que vous pouviez voir dans la presse allemande

Publié le par cleya.Tx

Straßburg.


Piff, paff! Flutsch!

Und wieder ein »Mafioso« oder ein »Bulle« tot. Die Paparazzi halten drauf und schießen Fotos. Klingt wie ein Actionfilm, ist aber Paintball.

Noch bis Ende Oktober wird in Straßburg rücksichtslos geraubt, bespitzelt und geschossen.

»Im September haben wir die Statuten für unser ziemlich mörderisches Vereinstreiben vorgelegt, am 13. Oktober hat uns das Gericht für rechtmäßig erklärt und zwei Tage später haben wir mit der Ballerei angefangen«, schildert Vereinsvizepräsidentin Cécile Eichel.

Die Paint-Ball-Fans müssen sich gegenseitig bespitzeln und auflauern, den Gegner

stellen und ihn mit bunten Wasserpistolen mit einem gezielten Schuss oder im Feuergefecht zur Strecke bringen.

»Es sind 50 bis 80 Akteure in zehn Bezirken aktiv. Wir schießen uns wie im Manga

›Death Note‹ durch die Gegend. Es war nicht schwer, Partner zu finden. Aber es gibt genaue Regeln für die Killer-Party«, erklärt Cécile Eichel.

Alle 48 Stunden geht ein Tipp für den nächsten Tatort ein. Die »Mafiosi« organisieren

sich, »Bullen« machen sich auf die Pirsch, die Presse flitzt, um etwas spitzzubekommen.

»Und wenn es zur Hatz kommt, dann überall in Straßburg,nur nicht in Kirchen, Krankenhäusern, Schulen, Ämtern und Banken, nicht auf Toiletten des anderen Geschlechtsund nicht am Arbeitsplatz der Spieler«, gibt Cécile Eichel letzte Instruktionen zur Killer-Party.

Für jede Tat gibt es Punkte: Raub, Mord und die Jagd nach dem besten Foto. Traurige Bilanz nach einer Woche: »ein toter Polizist, vier tote Mafiosi «, kommentiert Cécile ungerührt den »Blutzoll«, den der Verein zahlen muss. »Es wäre schon lustig, wenn wir so ein Ding mal mit Partnern über den Rhein drehen könnten«.

Publié dans Killer 2008

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A
A quand la traduction? ^^
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C
<br /> mah, ké céla ma semblé claro, no? cé ké cé nou lé méyors, dé tou l'ouniber, no?<br /> <br /> <br />